ASpB-Tagung 2013 in Kiel – TagungsReport der BOOKFARM

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StandKiel01Mittwoch, 10:16h (11ter September): Leinen los! 34. ASpB-Tagung in Kiel. Auf in den Norden. Hallo? Bist Du auch da? Grade in HH! Blitzmerkerin. Mit dem Auto durch Hamburg. Elbtunnel. Ausstellen, Aufbauen, Vortragen, Leute treffen, nett sein: Bookfarm auf Tour!

Mittwoch, 12:00h: Erster Konferenztag. Wie immer zäher Beginn. Mittlerweile kennt man es ja. Exponierte Ausstellerfläche. Jedoch ist der Stand diesmal etwas zu experimentell ausgefallen, fast schon jämmerlich. Neidisch schaue ich zu den anderen Ausstellern. Naja! Harren wir der Dinge, die da kommen. Am Abend Buffet und Bierchen. Die Veranstaltung gewinnt an Fahrt. Die ersten Leute wiedererkannt. Um halb acht ist dann aber doch Schluss. Auf dem Nachhauseweg wundere ich mich über die vielen Leute auf den Bürgersteigen. Alle strömen sie in die selbe Richtung. Heute spielt der THW! 18maliger Deutscher Meister und letztes Jahr Triple-Gewinner! Genau wie die blöden Bayern, denk ich mir. Ein Großteil meiner Freunde war im Handballverein. Damals im CVJM. Im Handball war OWL schon immer eine Großmacht. Aus den Gesprächen von damals klingen die Namen noch: Nettelstedt, Lemgo, Gummersbach und eben THW Kiel. Auf dem Schwarzmarkt bekomme ich noch ein Ticket – um 4,90 € verbilligt. Der Junge, der sie mir verkauft, nimmt mich auch gleich mit auf die Tribüne. Ich sitze auf dem Platz seines Vaters, er ist heute verhindert. Seit seinem 8ten Lebensjahr kommt er her, seit über zehn Jahren. Und er übernimmt Verantwortung: brüllt am lautesten, peitscht seine Mannschaft an, glaubt immer an sie, rauft sich die Haare. Mit seinen jungen Jahren übernimmt er hier eine wichtige Rolle. Die Fans auf den umliegenden Sitzplätzen respektieren ihn dafür. 10200 Leute passen hier rein und 9500 Dauerkarten werden ausgegeben, von Generation zu Generation vererbt. Hier schlägt das stadtpatriotische Herz, der Stadt am Meer. Nach dem Spiel erzählt mir der Junge Mann, dass er zur Polizei geht und die Region nicht verlässt.

THW Kiel - Gummersbach

Donnerstag, 8:45h. Wie ich am Morgen durch die Fußgänger-Zone laufe sind mir die Schlachtrufe noch im Ohr: THW-ei, THW-ei, THW-ei. Schmunzelnd betrachte ich die Sparkassen-Arena. Wie immer am zweiten Tag wird es heute hektischer. Jetzt kommen die Leute. Und dann um 14h der Vortrag. Es schmeichelt einen schon, wenn so viele Leute kommen und der Sauerstoff im kleine Raum knapp wird. Danke von dieser Stelle! Am Nachmittag gibt es dann Feueralarm ohne das ersichtlich etwas brennt. Wahrscheinlich für Viele eine willkommene Abwechslung nach den ganzen Vorträgen.

Donnerstag, 18:45h: Noch mal raus am Abend, die Kieler Förde umrunden. Im Wettlauf mit der Dämmerung nach Laboe. Morgen schon wieder heim. Jetzt noch ein wenig Kieler Sandstrand. Raus aus der Beengung und der festnagelnden Gespräche. Lauf Skoda, lauf! Auf der linken Spur raus aus der Stadt. Mit den Pendlern aus der Probstei über den Ring jagen. Bis sich die Straße lang zieht. Raus ans Meer, auf nach Laboe. Blick auf die dänische Südsee.

Donnerstag, 21h: Die Hose noch hochgekrempelt, in den Schuhen Sand. Der arabische Taxifahrer hofft auf gutes Wetter am Sonntag. Dann hat seine Tochter Geburtstag. Sie wollen segeln gehen auf der Förde. Die ZBW ist auch wie ein Schiff: mit dicken Spundwänden, damit sich das Meer die Bücher nicht nimmt. Der Festabend ist schon im Gange, die Lachshäppchen fast alle weg. Vom Balkon aus wieder die Förde und der Alte Olympiahafen von 1936. – Bier vom Fass und diesmal gekühlt. Der Balkon ist Netzwerk-Plattform. Die Gäste lehnen entspannt auf der Reling. Der ein oder andere findet sich oder wird vorgestellt: Gemeinsamkeiten, ähnliche Lebensstationen, Geburtsstädte aus denen man geflohen ist. Gespräche werden privater oder bleiben gehaltvoll. Im Innern des Bibliotheksbaus umringen Andere die fröhlich dreinblickende Zeichnerin und reihen sich in die Schlange der Wartenden ein. Sie fertigt Portraitezeichnungen an. Offensichtlich ist nicht jeder mit dem Ergebnis zufrieden. Was aber keinesfalls auf die Qualität des Bildes schließen lässt, sondern vielmehr auf den karikierenden Ansatz der Künstlerin. Sie interpretiert jedes Gesicht auf ihre Weise. Vielleicht liest sie auch in den Gesichtern und betont das, was sie findet. Nebenan wird getanzt. Die Cover-Band gefällt sich in abgedunkelter Atmosphäre. Bunte Scheinwerfer spenden nur ein diffuses Licht. Für Viele ist es ein sehr schöner Abend. Manch einer beklagt in Gedanken die verflossenen Jahre. Jaqueline aus Mecklenburg steht seit geraumer Zeit am äußersten Punkt des Balkons. Fast wie Kate Winslet im Film Titanic. Viele kluge Sachen sagt die taffe Bibliothekarin. Weit herum gekommen ist sie. Jetzt schon seit vielen Jahren in München. Beeindruckend ihre Stationen. Eine die in die Welt passt. Letztes Lied, dann versinkt die ZBW in Dunkelheit.

 

Kate aus MeckPom

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