Nachtrag: Schweiz-Tour (Ende November 2013)

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Dicht gedrängte Tage. Ein herrlicher Morgen mit Sonnenschein. Eine das Tal überspannende weite Brücke. Die Altstadt von Bern ist umgeben von einem überdimensionalem Burggraben, der wie ein Canyon ist. Dementsprechend hoch sind Brücken. Am Geländer sind kleine Hinweistafeln mit einer Telefonnummer angebracht. Springt nicht! Zu schön ist der Tag um zu arbeiten. Zu schön ist die Stadt um sie nicht zu erlaufen. Zu außergewöhnlich die Verortung des Ortes. Wir müssen es ins Dunkle verlegen. Das Schicksal eines Buchaufkäufers ist Bücher zu kaufen und sie zu verpacken. Dies geschieht zumeist in dunklen engen und staubigen Räumen. Tageslicht ist eine Seltenheit. Botanischer Garten, Kiesweg, Sukkulenten, Vegetationszonen, Laubrechen, Institutsmitarbeiter, Glashäuser, hohe Bäume, Teppich aus gelb goldenen Ginkoblättern. Keine Zeit, keine Zeit. Wann können sie kommen? Stadtwege. Unbekannte Stadt. Die Stadt zieht in Bildern vorbei, im Radio Berndeutsch. Kinder werden gefragt was sie sich zu Weihnachten wünschen. Ein Dialekt zum reinlegen! Industriegebiet, Altpapierpresse. Werktätige. Der Deutsche. Sympathische Schweizer. Am Abend dann ein Rendezvous mit der Bundeshauptstadt.

 

Am dritten Tag sehe ich den Kanton Bern von seiner ländlichen Seite. Endlich weg von der Autobahn. Nun Dörfer und geschlungene Landstrassen. Unspektakulär und nett. Die Schweiz abseits von Glamour und Superlativ. Eine Berufsschule hat um Hilfe gebeten. Endlich Schweiz ohne Klischees. Schweizer Herzlichkeit, zupackend und prompt.

Keine schweizer Spedition hat akzeptiert meine Bücher zu transportieren. Deshalb bleibt nur der tägliche Weg nach Deutschland. Über Basel nach Freiburg i. B. Vier mal immer das Gleiche. Adrenalin an der Grenze, Erleichterung und Gaspedal in Deutschland – Hoffnung das noch Jemand da ist. Immer Kampf gegen die Uhr. Die gelbe Sicherheitsweste, der große Speditionshof, 1000 Watt und Respekt für die Werktätigen. Jedes Mal McDoof, immer das selbe Menü, immer einmal Verfahren, immer McRipp und O-Saft. Gegen Nacht wieder in die Schweiz. Sie lockt schon. Freude wenn die Autobahn auf Stelzen durch Basel führt. Sich wie ein Eroberer fühlen, auch wenn es nur Bücher sind. Roadbeat zwischen Basel und Zürich. Das geliebte DahinGleiten über Autobahnen. Jetzt Zürich!

Es wird knapp, sehr knapp. Parken in Zürich mit einem überlangen Transporter fast unmöglich. Am Bahnhof wird umgebaut. Endlich wieder in Zürich. Donnerstagabend mit Konzert. Noch kurz vor Acht hineingespült. Parkplatz gefunden. Schnell ins Hostel. Am Bahnhof vorbei, wartende Taxen, Gedränge, Elegante Menschen, Weltstadt von Rang, Brücke, Lichter, Geglitzer, Niederdorfer, Glühwein und Dampf, Melody-Bar – da. Sich in Zürich zurecht finden. Der Westen, Kulturviertel, Solokünstlerin aus Slowenien. Noch besser: Ostküsten Hip-Hop!

Freitag, letzter Tag. Heute geht es zurück. Treffen. Kaffee. Den Tag annehmen. Bauhaus-Haus. Zufahrt. Hausmeister. Einpacken. Dachboden, Künstler, Werkstatt. Nachlass auf Dachboden, Industrieaufzug. Geschichten, Begegnung. Es ist Mittag und wird früher Nachmittag. Jetzt aber loskommen. Leipzig ist weit. Zu dicht, zu viel.

Zürich

Auf dem Rückweg nach Deutschland: Rheinfall bei Schaffhausen. Handykamera leer – besser so. Gehwege gesperrt. Glitschige Grotte. Gewaltiger Rheinfall, gewaltige Schweiz. Etwas Ruhe und Abstand trotz lauter Naturgewalt. Inmitten des Getöses die Nationalfahne: Das weiße Kreuz auf rotem Grund. Ein stolzes Land. EU-Ausland, eine Insel im Strom mit wehender Fahne. Dämmerung, Abschied, Grenze, Zöllner. Dann Niemandsland. Kann Erinnerung mehr. Gedankentot durch zuviele Reize. Die letzte Erinnerung im Rennsteigtunnel. Drei Autos mit Schweizer Kennzeichen, dann nur noch Tunnel.

Rückfahrt

* Stadtteil im Leipziger Westen

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